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Moderne Hundeerziehung:

Wissen über Ausdrucksverhalten, Kommunikation und Bedürfnisgerechtes Training - ist die beste Basis für Mensch und Hund. Moderne Hundeerziehung setzt auf Belohnung und Spaß am Lernen.

Aber- nicht nur der Hund soll lernen. In erster Linie muss sich der Besitzer des Tieres, Wissen aneignen, um seinen vierbeinigen Partner besser verstehen zu können! (siehe Seminar – Körpersprache)
Somit kann er im Training, sowie im tägl. Alltagsleben mit seinem Tier besser umgehen, etwaigen Gefahren rechtzeitig aus dem Wege gehen, Probleme frühzeitig erkennen oder sie gar nicht erst aufkommen lassen.

Jeder verantwortungsbewusste Hundebesitzer sollte Stressanzeichen seines Tieres erkennen können, und auch dementsprechend handeln.

"Man kann nicht nicht kommunizieren“ Paul Watzlawick"


Calming Signals (Beschwichtigungssignale):

Sowie der Mensch als auch das Tier besitzt Ausdrucksverhalten.

Langjährige Beobachtungen frei lebender Wölfe haben gezeigt, dass diese Auseinandersetzungen vermeiden - wann immer es geht. Sie sind Meister in Konfliktlösungen, darüber hinaus verfügen sie über ein umfangreiches Repertoire an Signalen. Diese dienen dazu, Konflikte zu entschärfen und Spannungen abzubauen.

Auch unsere Hunde verfügen über diese Signale.

Turid Ruggas (Hunde-Expertin und TrainerIn) beobachtete Hunderte von Hunden und startete eine Untersuchung wobei eindeutig war, dass diese Signale von Welpe bis an ins hohe Alter auch von unseren Hunden gezeigt werden.

Jeder Hund sendet diese Signale aus, eine Vielzahl der Beschwichtigungssignale wurde bereits identifiziert.

Wann werden Beschwichtigungssignale angewandt?

Unsere vierbeinigen Partner senden immer dann Beschwichtigungssignale aus, wenn sie etwas beunruhigt oder wenn sie merken, dass jemand anders beunruhigt ist.

Dies können Menschen sein, andere Hunde oder jegliche anderen Tierarten. Sie beschwichtigen sich damit selber- sowie auch ihr Gegenüber.

Beschwichtigungssignale werden bei Begegnungen mit Artgenossen angewandt, jedoch auch im Umgang mit uns Menschen.

Der Unterschied dabei ist, dass sie unter ihresgleichen immer eine Antwort auf die gesandten Signale erhalten. Ihr Gegenüber signalisiert dabei: Es ist OK, von mir geht keine Gefahr aus, entspanne dich wieder.

Im Unterschied zu uns Menschen, kann das für unsere Hunde durchaus frustrierend sein, wenn unser Hund zu uns spricht - und wir antworten ihm nicht. Im Schlimmsten Fall wird er sogar auch manchmal dafür bestraft, oder er wird als Ungehorsam und Stur abgestempelt.

Jeder Hundebesitzer sollte sich Wissen über diese Körpersprache aneignen - um sein Tier besser verstehen zu können und in jeglichen Situationen auch dementsprechend handeln.

Es kann auch durchaus zu Ihrem Hobby werden – freilaufende Hunde im Park zu beobachten - und diese in ihrer Kommunikation auch deuten zu können.

Es hilft Ihnen im Umgang mit Ihrem eigenen Tier, sowie auch bei Begegnungen mit fremden Hunden.

Um den Hund lesen zu können, sollte man jedoch nicht nur auf die Beschwichtigungssignale achten.

Das Gesamtbild des Tieres ist dabei von großer Bedeutung:

Distanzforderne Signale, Submessive Signale, Übersprungshandlungen, Muskelspannung Augen
............uvm...............darf beim Beobachten nicht zu kurz kommen!!!!


Weitere Informationen über Kommunikation erhalten Sie an meinem Seminar Körpersprache

(Anmeldung unter: Seminare – Körpersprache)